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Die rot-grüne Landesregierung in NRW beteiligte sich an Steuergeschenken für Banken und Großkonzerne und legte gleichzeitig unsoziale Kürzungshaushalte vor. Eine unbestechliche LINKE konnte das nicht mittragen.

In die Düsseldorfer West LB wurden in den vergangenen Jahren fast 15 Milliarden Euro gepumpt. Gleichzeitig ist der gesamte Bildungs- und Ausbildungssektor in NRW chronisch unterfinanziert. So werden Büchereien und Schulen geschlossen und Studierende leiden unter überfüllten Hörsälen. Landesweit ersticken Kommunen an ihren Schulden und werden kaputt gespart. Dieses Verschuldungsproblem gäbe es ohne die Steuergeschenke von SPD, CDU, FDP und Grünen an Vermögende und Banken nicht.

Allein in NRW leben 4000 Millionäre. Bundesweit besitzen 10 Prozent der Bevölkerung 61 Prozent des gesamten Geldvermögens. Anstatt diese kleine Gruppe anständig zu besteuern, sollen nun durch die sogenannte Schuldenbremse die Haushalte von Ländern und Kommunen auf Kosten der Mehrheit der Menschen saniert werden. Sanieren heißt hier in erster Linie, Kürzungen bei den Benachteiligten: weniger Geld im Bildungssystem, weniger Geld für kulturelle- oder soziale Einrichtungen und die Kürzung der Landesmittel im Kampf gegen Kinderarmut um 70 Prozent. Die Milliarden, die den Banken und Reichen geschenkt wurden, sollen also von der Mehrheit der Bevölkerung bezahlt werden, wie in anderen Ländern auch. In Griechenland, Portugal und Spanien tragen täglich zehntausende – insbesondere Jugendliche - ihren berechtigten Protest auf die Straße. Sie leisten Widerstand gegen Jugendarbeitslosigkeit und die unsozialen Kürzungsprogramme. Insbesondere die Bundesregierung treibt die Eurostaaten zu brutalen Kürzungsprogrammen mit dem einzigen Ziel, einen Schutzschirm für Banken aufzuspannen. Diese Entwicklung muss umgekehrt werden! Wir brauchen eine Millionärsteuer als Schuldenbremse und keine Geschenke an Banken und Spekulanten.

Wir junge Menschen unterstützen DIE LINKE in ihrem Wahlkampf und rufen dazu auf, sie als glaubwürdige soziale Kraft wieder in den Landtag NRW zu wählen. DIE LINKE schlägt als einzige Partei eine soziale Alternative vor: die Finanzmafia an die Kette legen, die Banken vergesellschaften und demokratisch kontrollieren.

Als Linksjugend [`solid] kämpfen wir gemeinsam mit der LINKEN, mit Occupy und weiteren sozialen Bewegungen für eine gerechtere Politik. Politische Veränderungen benötigen Druck von der Straße. Diesen Druck müssen wir selbst organisieren. Werde mit uns aktiv für die kommenden Proteste! Das Bündnis „Blockupy Frankfurt“ ruft dazu auf, vom 16. bis zum 19.Mai das Bankenviertel in Frankfurt aM in einen Ort des öffentlichen Protestes zu verwandeln.

Nachdem unsere Direktkandidatin für den Wahlkreis 101 - Stadt Paderborn feststeht, möchten wir Euch, die Jugend Paderborns, die Gelegenheit geben, fragen an Mariam zu stellen. Wir wollen diese dann hier veröffentlichen.

Schickt Eure Fragen einfach an:

linksjugend@die-linke-paderborn.de

 

Natürlich werden die Namen anoymisiert eingestellt.

Eure

Linksjugend ['solid] Paderborn

Am Freitag wählten die Mitglieder der LINKEN in getrennten Versammlungen die Direktkandidaten für die Landtagswahl am 13. Mai 2012. Im Wahlkreis Paderborn-Stadt tritt Mariam Al-Jawari aus der Linksjugend ['solid] Paderborn an.

Die 22-jährige Powerfrau steckt gerade mitten in den Abiturprüfungen, blickt aber voller Optimismus auf die kommenden Wochen: „Ich freue mich riesig auf den Wahlkampf und finde es toll, dass ihr einer so jungen Kandidatin euer Vertrauen schenkt“. Die Kandidatin ist schon seit einigen Jahren im Kreisverband politisch aktiv und engagiert sich schwerpunktmäßig für die Bereiche Jugend, Migration und Bildungspolitik.

Mariam Al-Jawari: „In diesen Bereichen werden die Grundlagen für Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit gelegt – dafür stehen wir als LINKE. Die Landtagsfraktion DIE LINKE hat in den letzten zwei Jahren insbesondere in den Bereichen Migration und in der Bildungsarbeit eine hervorragende Arbeit geleistet. Ohne sie wäre es auch nicht zu einer Aufhebung der Studiengebühren gekommen und ohne diese Aufhebung gäbe es keinen gleichberechtigten Zugang zu universitärer Bildung in NRW. Ich will dazu beitragen, dass diese Arbeit weitergeführt werden kann“.

Im Wahlkreis Paderborn-Land tritt erneut Paul Weitkamp an. Paul Weitkamp  lebt in Verlar und ist ebenfalls seit Jahren politisch für die LINKE im Kreis Paderborn aktiv. Er ist Mitglied des Kreisvorstands, sowie sachkundiger Bürger im Schulausschuss des Kreises Paderborn. Er gilt als ausgewiesener Bildungspolitiker und ist gewerkschaftlich in der GEW engagiert.

Als Linksjugend ['solid] Paderborn gratulieren wir unserer Direktkandidatin und unserem Direktkandidaten.

Unsere Unterstützung habt ihr!

Rot-Grün provoziert Auflösung des Landtages durch unsozialen Haushalt.

Mit einem unsozialen Haushaltsentwurf der rot-grünen Ex-Landesregierng löste sich der NRW-Landtag auf, nun stehen am 13.Mai Neuwahlen in NRW an.

Auch die Linksjugend ['solid] Paderborn engagiert sich im Wahlkampf und macht die Differenzen zwischen der Partei DIE LINKE. und den übrigen Parteien deutlich.

Gerade für uns als junge Generation stechen bestimmte Themen ganz klar heraus.

Wir wehren uns entschieden gegen eine Wiedereinführung der Studiengebühren!

Dass der Wegfall der Studiengebühren in NRW schon heute in Gänze umgesetzt ist, ist der LINKEN zu verdanken. Hannelore Kraft (SPD) hatte diesen Prozess ursprünglich bis 2014 hinziehen wollen, um so Wahlkampf machen zu können.

Die CDU kündigte bereits an, die Studiengebühren wieder einführen zu wollen. Dass das dazu führt, etlichen jungen Menschen die Pläne eines Studiums zu verbauen, veranlasst uns dazu dieses Thema klar anzusprechen und diesem unsozialen Vorhaben entschieden entgegen zu treten.

Damit Studentinnen und Studenten auch zukünftig kostenlose Bildung erfahren können, ist es wichtig am 13.05. clever zu wählen.

Wir fordern eine kostenlose Bildung von der Kita bis zur Uni!

Auch von SPD und Grünen unterscheiden wir uns deutlich.

Wir stehen nicht für eine Politik, die sich einer sogenannten Schuldenbremse unterwirft.

Wir halten es für zwingend erforderlich, dass endlich die Krisenverursacher zahlen!

Wir fordern eine Millionärssteuer und Kontrolle über die Banken!

Dadurch, dass DIE LINKE als einzige Partei keine Spenden aus der Wirtschaft annimmt, kann sie frei und unabhängig agieren und nüchterne, soziale Politik machen.

Daher ist es wichtig, dass DIE LINKE auch nach dem 13. Mai wieder im Landtag NRW präsent ist.

Die Linksjugend ['solid] Paderborn wird ihren Beitrag durch kreative Aktionen dafür leisten.

Linksjugend ['solid] will Förderung anderer Parteijugenden mit gerichtlichem Eilantrag stoppen

Das Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg hat heute im Streit um öffentliche Förderung zwischen der Linksjugend ['solid] und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ein Urteil gefällt. Die Richter wiesen die Klage des Jugendverbandes der LINKEN ab, weil sie die bisherige Förderung der Parteijugendverbände von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen für rechtswidrig halten. Das Gericht teilte in einer Pressemitteilung hierzu mit:

„Der geltend gemachte Anspruch der Jugendorganisation der Partei „Die Linke“ auf Zuwendungen aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes 2006 scheitert […] an einer entsprechenden wirksamen gesetzlichen Grundlage; demgemäß waren auch die den Jugendorganisationen der anderen politischen Parteien gewährten Zuwendungen aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes 2006 rechtswidrig.“

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Für eine starke LINKE im NRW-Landtag! Der parteinahe Jugendverband der LINKEN, Linksjugend ['solid], erklärt zur Auflösung des Landtages und den bevorstehenden Neuwahlen in NRW:

"SPD und Grüne haben die Neuwahlen provoziert, indem sie sich in den Haushaltsverhandlungen einer sozialen Politik verweigert haben und stattdessen  einen unsozialen Kürzungshaushalt vorlegten. Mit der Ablehung der LINKEN-Forderung nach einem landesweiten, echten Sozialticket hat die SPD ein weiteres Mal gezeigt, dass sie nicht die Partei der "kleinen Leute" ist. Es ist umgekehrt: Die Landesregierung weigerte sich bis zuletzt, mit der LINKEN im Bundesrat für die Einführung einer Vermögensteuer einzutreten.

DIE LINKE kann und wird kämpfen! So wie in Hessen: DIE LINKE in Hessen zog 2009 trotz medialem Gegenwind und ungünstigen Umfragewerten mit einem grandiosen Straßenwahlkampf wieder in den hessischen Landtag ein.

Als Linksjugend [`solid] werden wir den NRW-Wahlkampf mit einem themenspezifischen Wahlkampf unterstützen. Im Mittelpunkt wird die Frage stehen, wer für die gigantischen Bankenrettungskosten zahlen soll. SPD und Grüne setzen in NRW und im Bund auf das Diktat der Schuldenbremse und somit auf die Abwälzung der Krisenkosten auf die Mehrheit der Bevölkerung.

Die Linksjugend [`solid] steht für die Entmachtung der Banken und die fordert die Krisenverursacher zur Kasse - auch in NRW. Nur so können Schulden abgebaut werden und die dringenden Investionen in Bildung, Gesundheit und Soziales getätigt werden. Daher:

Je stärker DIE LINKE, desto sozialer das Land!

Erklärung der Fraktion DIE LINKE zur Auflösung des Landtag NRW

Liebe Genossinnen und Genossen,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Freundinnen und Freunde,

DIE LINKE hat in der 2. Lesung des Haushalts 2012 den von SPD und Grünen vorgelegten Haushalt abgelehnt. Da die anderen Oppositionsparteien CDU und FDP sich ebenfalls dazu entscheiden haben, sind SPD und Grüne mit ihrem Etatplan gescheitert und sahen keine Grundlage mehr für weiteres gemeinsames regieren. Jetzt kommt es zu Neuwahlen.

DIE LINKE hat seit September 2011 deutlich klare, bescheidene und umsetzbare Forderung an SPD und Grüne gestellt. DIE LINKE sieht bei einem Budget im SGB 2-Eckregelsatz für Nahverkehr von unter 20 Euro eine gesellschaftliche Notwendigkeit ein Sozialticket in Höhe von höchstens 15 Euro einzuführen. Die LINKE sieht angesichts der massiven Überschul-dung eines Großteils der Kommunen, gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden, der Gewerkschaft ver.di und vielen anderen die dringende Notwendigkeit, den Anteil des Steueraufkommens für die Kommunen, um zwei Prozent zu erhöhen. DIE LINKE sieht nach dem Ausverkauf des sozialen Wohnungsbaus durch die Regierung Rüttgers, insbesondere auch aufgrund der Mietsituation in den Städten des Rheinlands, einen dringenden Bedarf für die Aufstockung der Mittel des sozialen Wohnungsbaus auf das Niveau, das SPD und Grüne im Wahlkampf gefordert haben. DIE LINKE hat zudem gefordert mehr Personal im Bereich der Kinderbetreuung einzustellen. Nicht zuletzt aufgrund des KiBiz ist dies als Entlastung für die Erzieherinnen und Erzieher dringend geboten.

Alle diese Forderungen waren für DIE LINKE verhandelbar. Dies haben wir in den Gesprächen mit der Landesregierung und den Fraktionen von SPD und Grünen immer betont. Aber SPD und Grüne waren bis zuletzt nicht bereit, sich auch nur einen Millimeter zu bewegen. Sie haben den anderen Parteien den Haushalt nach dem Motto „friss oder stirb“ vorgelegt. Entgegen der Bekundungen von Hannelore Kraft und anderen gab es keine Verhandlungsbereitschaft bei SPD und Grünen. In einer Situation der Minderheitsregierung musste ihnen klar sein, dass sie mit diesem Kurs direkt auf Neuwahlen zusteuern. Sie haben die Neuwahlen gewollt und haben diese durch ihre Politik auch herbeigeführt. DIE LINKE hat immer betont, dass sie Neuwahlen für unnötig hält, aber sie auch nicht zu fürchten braucht.

In allen entscheidenden Fragen in denen wir mit SPD und Grünen eine Politik für die Mehr¬heit der Menschen machen konnten, hat DIE LINKE dies vorangetrieben. Nur durch DIE LINKE gab es eine Abschaffung der Studiengebühren bereits im Wintersemester 2011/2012. Nur durch DIE LINKE gibt es einen vergabespezifischen Mindestlohn für alle von öffentlicher Vergabe betroffenen Beschäftigten. Nur durch DIE LINKE gibt es wieder mehr Mitbestim-mung im Öffentlichen Dienst. Nur durch DIE LINKE ist die Residenzpflicht für Asylsuchende abgeschafft worden. Nur durch DIE LINKE sind Abwahlverfahren von Oberbürgermeisten wie in Duisburg möglich. Diese und viele weitere Erfolge zeigen, dass DIE LINKE ein Garant für soziale Veränderung in diesem Land ist. Es ist zu bedauern, dass sich SPD und Grüne von diesem Kurs zugunsten einer Politik der Schuldenbremse und der Kürzungspolitik verabschiedet haben. Für DIE LINKE lautet daher das Motto die Vermögenssteuer ist unsere Schuldenbremse.

Mit solidarischen Grüßen

Wolfgang Zimmermann

Am 11. März jährt sich der GAU von Fukushima. Seit einem Jahr dauert die Katastrophe in der Region an. An diesem Jahrestag werden in sechs großen Städten und an Atomstandorten Demos und Aktionen unter dem Motto: "Fukushima mahnt: Atomanlagen jetzt abschalten" wieder Tausende über die Republik verteilt auf die Straßen gehen. Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen in Japan, unser Kampf findet hier statt. Der Parteivorstand der LINKEN unterstützt die Demonstrationen und ruft zur Beteiligung auf.

Die Anti-AKW Bewegung, Parteien, Gewerkschaften, Standortinitiativen mit hunderttausenden Bürgerinnen und Bürgern haben eindrücklich, entschieden und gemeinsam gekämpft - gegen die von der Schwarz-Gelben Regierung verabschiedete Verlängerung der AKW Laufzeiten, gegen Atommülltransporte und die Macht der Energiekonzerne. Es wurde demonstriert, blockiert, gemahnt – hunderttausende haben sich für eine wirkliche Energiewende und die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen eingesetzt. DIE LINKE und Linksjugend ['solid] war und ist Teil dieser Bewegung, auch wenn das Thema in der öffentlichen Wahrnehmung jetzt eine untergeordnete Rolle spielt, werden wir nicht müde unsere Forderungen zu vertreten und gemeinsam mit der Anti-Atom-Bewegung zu kämpfen.

Wir fordern:

- den sofortigen Atomausstieg hier und weltweit,

- die Entmachtung der Energiekonzerne,

- Energieversorgung in öffentliche Hand,

- eine sozial gerechte Energiewende und

- eine verantwortungsvolle Engergiepolitk!

 

 

Kämpferische Wünsche zum Internationalen Frauentag!
Gleiche Rechte & gleiche Entlohnung!
Her mit dem ganzen Leben!

Die Linksjugend ['solid] NRW begrüßt das Engagement der Menschen aus Münster und erklärt zu den Protesten und dem inakzeptablen aggressivem Verhalten der Polizei folgendes:

Mehr als 7000 Menschen haben sich an den Protesten gegen den Rechten-Terror in Münster beteiligt. Gerade in einer Zeit in der die Verbrechen der NSU- Terroristen aufgedeckt werden und die Menschen mitbekommen, dass der Staat mit seinen Institutionen -vom Verfassungsschutz bis zur Polizei- die letzten Jahre den Rechten-Terror nicht verhindert hat, wenn nicht sogar unterstütz, darf der Kampf gegen Rechts nicht dem Staat überlassen werden. Somit ist die Frage ob der Staat ein verlässlicher Partner gegen Rechts ist, ganz einfach mit "Nein" zu beantworten.

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