Diese Frage dürften sich die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des „Step in“, aber vor allem die Kinder und Jugendlichen die es besuchen, stellen. Vor einiger Zeit ist bekannt geworden, dass die Stadt Bad Lippspringe das Jugendzentrum an der Bahnhofstraße schließen will und an dessen Platz ein Kindergarten des DRK einrichten möchte. Weiterhin soll das „Step in“ in das ehemalige „Haus Hartmann“ umziehen. „Gerade diesen Schritt kritisieren wir auf das Schärfste.“, so Dieter Bursch (DIE LINKE), Ratsmann im Stadtrat von Bad Lippspringe. Bursch weiter: „Sollte dieser Schritt tatsächlich vom Stadtrat beschlossen werden, hätte dies katastrophale Auswirkungen auf die Arbeit und Gemeinnützigkeit des Jugendzentrums.“ So würde dem „Step in“ etwa die Hälfte, der aktuell 600 qm großen, Fläche verloren gehen. Das wiederum hätte zur Folge, dass viele Angebote für Jugendliche und Kinder gestrichen werden müssten. So können unter anderem die Drogenaufklärungskurse, die vor allem die umliegenden Schulen von Bad Lippspringe und Schlangen in Anspruch nehmen, nicht mehr gewährleistet werden, da die Räumlichkeiten zu klein und verbaut sind. Auch können die Kinder und Jugendlichen nicht mehr im Freien spielen und sich aufhalten, da das „Haus Hartmann“ keine Außenanlage besitzt. Weiterhin stellt sich die Frage, ob das geplante Vorhaben rechtlich einwandfrei ist, da das „Haus Hartmann“ auch als Begegnungsstätte genutzt wird und dafür Landesmittel bereitgestellt wurden. Außerdem kritisiert Dieter Bursch die finanziellen Ausmaße. „Die Pläne der Stadt sind paradox, wenn man sich vor Augen führt, das für das gesamte Vorhaben, an drei Stellen in Bad Lippspringe umgebaut werden müsste.“ Einerseits müssten das „Haus Hartmann“ für das Jugendzentrum und das Gebäude in der Bahnhofstraße in einen Kindergarten umgebaut werden. Solange die Arbeiten in der Bahnhofstraße andauern, sollen die Kindergartenplätze in den Bungalows (Im Bruch), wo sich derzeit das Jugendamt befindet, untergebracht werden. Sind die Arbeiten in der Bahnhofstraße beendet, sollen die Kindergartenplätze in den Bungalows wieder für das Jugendamt hergerichtet werden.
„Als Alternative für diesen Irrwitz, schlagen wir das Auguste-Viktoria-Stift vor.“, so Dieter Bursch. Bursch weiter: „Dort stehen ein Kindergarten und eine Schule mit Turnhalle leer. Die Anlagen gehören der Stadt Bad Lippspringe. Es wäre eine viel günstigere und sinnvollere Alternative, als die Pläne der Stadt. Weiterhin wären die Kinder nicht von stark befahrenen Straßen, wie der Berliner Allee, an dem das Jugendzentrum angrenzt, gefährdet.“
Am Sonnabend, den 28.08.2010, findet in der Fußgängerzone (an der Jordanbrücke) Bad Lippspringes eine Infoveranstaltung der Badestädter Linken statt. Auch wir von der Linksjugend Paderborn beteiligen uns daran und hoffen auf die Unterstützung der Bevölkerung. Informieren Sie sich aus erster Hand bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern, die auch an der Infoveranstaltung teilnehmen. Des Weiteren liegen Unterschriftenlisten zur Unterstützung der Jugendlichen bereit.
In den Morgenstunden des 31. Mai wurden fünf Schiffe mit dringend benötigten Hilfsgütern für den belagerten und abgeriegelten Gaza-Streifen von Einheiten der israelischen Armee in internationalen Gewässern gekapert und zum Abdrehen gezwungen. Bei dem Überfall wurden 9 AktivistInnen der Hilfskampagne vom Militär erschossen, alle anderen in militärischen Gewahrsam genommen. Die 10.000 Tonnen aus Spenden finanzierter Hilfsgüter, Medikamente, Baumaterialien, Wasser haben die Menschen in Gaza bis heute nicht erreicht. Die humanitäre Katastrophe dort geht weiter. Inge Höger, Bundestagsabgeordnete der LINKEN, war an Bord des gekaperten Schiffes Marva Marmara und berichtet von den Ereignissen.
BERICHT UND DISKUSSION:
am Freitag, den 16. Juli 2010 um 19 Uhr In der Kulturwerkstatt Paderborn (Cafété) Bahnhofstr. 64 - 33102 Paderborn
Eine Veranstaltung der Palästinensischen Gemeinde Paderborn in Zusammenarbeit mit der Partei DIE LINKE.Paderborn.
Schon gehört? Der Bürgermeister will Sparweltmeister werden. Ich finde es reicht, wenn Deutschland Fußballweltmeister wird - oder was denkst Du?
Am Montag will uns Bürgermeister Paus erzählen, wie toll es ist, nur noch eine Bücherei in Paderborn zu haben, Bücher kann man ja auch kaufen-oder haste kein Geld? In der Verwaltung sollen auch nicht mehr so viele Menschen arbeiten, die haben ja eh nur rumgehangen und in den KiTa´s sollen weniger Erzieherinnen für die Kinder da sein. Wozu auch?
Ja und ganz wichtig: Es soll sowieso bei Kindern, Jugend und Kultur möglichst viel eingespart werden. Die können sich nicht so laut wehren und die wählen ja vielleicht auch noch nicht. Der Bürgermeister und seine CDU möchten am liebsten mit niemanden über ihr Sparprogramm reden, darum sollen alle ruhig bleiben und die Ratsmitglieder in der Ratssitzung am Dienstag alle schnell „Ja“ sagen.
Also ich finde, dass geht so nicht und wir sollten uns mal alle zusammentun und ganz laut „Nein“ sagen!
Wir treffen uns:
1. am 21. Juni 2010, 18:30 Uhr im Rathaus Paderborn (bringt alle eine „Rote Karte“ mit)
2. am 22. Juni 2010, 16:00 Uhr vor dem Rathaus Paderborn und nehmen ab 17:00 Uhr an der öffentlichen Ratssitzung teil.
Wäre doch toll, wenn der Saal mal aus allen Nähten platzt-oder? Und hinterher reden wir mal beim Bier darüber wie es weiter geht!
Mit solidarischen Grüßen
DIE LINKE.Paderborn und Linksjugend ['solid] - Paderborn
Der Bildungsstreik 2010 in Paderborn findet am 09.06. ab 11:00 Uhr am Rathausplatz statt!
Nach einer Begrüßungsrede durch die Bezirksschülersprecherin Catharina Claes ist eine Demonstration vom Rathausplatz über das Westerntor zu den Berufskollegs , dann zu den Gymnasien Reismann & Pelizaeus sowie im Anschluss daran zur Realschule und zum Gymnasium St. Michael und anschließend zum Gymnasium Theodorianum geplant.
Hier könnt ihr euch den Weg anschauen: http://bit.ly/bfCZCm
An den einzelnen Stationen werden ebenfalls Reden gehalten, die genauer auf die Forderungen der SchülerInnen bzw. StudentenInnen eingehen.
Das besondere am Streik in Paderborn ist, dass sich die Linksjugend ['solid], die Grüne Jugend, die JuSos, die Piratenpartei, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Junge Union, sowie die Jungen Liberalen auf einen Konsens an Forderungen geeinigt haben.
Folgende Forderungen werden an die Politik gestellt: Mehr Geld für Bildung: * Bessere Ausstattung der Schulen / Unis * Mehr Lehrer / Dozenten * Grundlagenforschung Bessere Lehrerausbildung: * Mehr Praxisbezug * Feedbacksystem / Qualitätssicherung durch z.B.: Evaluation * Regelmäßige Fortbildung für alle (!) Lehrer * Förderung von sozialer Handlungskompetenz Verbesserung des Kopfnotensystems: * Anzweifeln des Kopfnotensystems Reformierung von G8 bzw. des Bachelor- und Mastersystems: * Lehrpläne ändern, sowie mehr kompetenzorientierter Unterricht * Senken des Leistungsdrucks * Mehr individuelle Wahlmöglichkeiten * Qualitätssicherung der spezifischen Studiengänge Mitbestimmung: * Drittelparität * Politische Aufklärung an Schulen * Überparteiliche und neutrale Aufklärung! * Umsetzung von aktuellen und schülerorientierten Themen Wer seinen Standpunkt vertreten sieht und so auch begründet und überzeugt am Bildungsstreik teilnehmen möchte, soll dies tun.
ACHTUNG WICHTIG: Eine Entschuldigung ist der Schule vorab zukommen zu lassen. Diese könnt ihr auf der Homepage im Bereich „Materialien“ herunterladen und ausfüllen! Für die Teilnahme am 09.06 erhaltet ihr für eure Schule ebenfalls eine Teilnahmebestätigung. Ihr seid somit in der Schule entschuldigt und dürft keine unentschuldigten Fehlstunden für die Teilnahme am Bildungsstreik erhalten. Am Ende der Demonstrationsroute und nach der letzten Rede sind noch Auftritte verschiedener Bands zu erwarten.
Weitere Infos unter:
www.bildungsstreik-paderborn.de
Zur Erstürmung der Flottille mit Hilfsgütern für den Gazastreifen durch israelische Soldaten erklärt Gregor Gysi, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE:
"Israel versucht seit geraumer Zeit den Gazastreifen, in dem es seine Besatzung aufgegeben hat, abzuriegeln. Dazu hat Israel kein Recht. Es gibt keine einzige völkerrechtliche Norm, auf die Israel eine solche Abriegelung stützen kann. Deshalb ist sie mehrfach und von einer Vielzahl von Staaten verurteilt worden. Mehrere Schiffe waren unterwegs, um Hilfsgüter an die palästinensische Bevölkerung im Gazastreifen zu liefern. Die israelische Armee wollte dies rechtswidrig nicht zulassen und die Schiffe besetzen. Ohne im Einzelnen beurteilen zu können, was bei der Besetzung geschah, ist es niemals und durch nichts zu rechtfertigen und deshalb verbrecherisch, dass einseitig das Feuer eröffnet wird und friedliche Menschen getötet oder verletzt werden. Unter den Passagieren befinden sich auch die Bundestagsabgeordneten Annette Groth und Inge Höger, beide Mitglieder der Fraktion DIE LINKE sowie der ehemalige Abgeordnete der Linksfraktion, der 72-jährige Norman Paech. Ich erwarte vom Bundespräsidenten, vom Bundestagspräsidenten, von der Bundeskanzlerin und vom Bundesaußenminister, dass sie sich unverzüglich gegenüber der israelischen Regierung für das Ende der Gewalt gegenüber den Besatzungen der Schiffe, für die unverzügliche Freilassung sämtlicher friedlicher Besatzungsmitglieder, für die Bildung einer internationalen Untersuchungskommission zur Klärung der Vorgänge und für das Ende der rechtswidrigen Abriegelung des Gazastreifens einsetzen."
Auch die Linksjugend ['solid] Paderborn kritisiert Israel aufs Schärfste für dessen völkerrechtswidriges und menschenverachtendes Vorgehen und fordert die sofortige Auslieferung aller friedlichen Besatzungsmitglieder. Es ist abzuwarten, wie sich die Bundesregierung zu diesem unglaublichen Fall verhält.
Die Linksjugend [’solid] – Paderborn nahm die Nachricht von den gescheiterten Sondierungsgesprächen von SPD und B’90/Grüne mit der Partei DIE LINKE mit großer Besorgnis auf.
Die Menschen in NRW haben den Politikwechsel gewählt, doch SPD und Grüne wollen diesen nicht umsetzen. Sie haben sich wie schon in Hessen, Thüringen und im Saarland jetzt auch in NRW einem Politikwechsel für die Mehrheit der Bevölkerung verweigert. SPD und Grüne haben Scheinverhandlungen aus taktischem Kalkül heraus geführt. Ihr Ziel ist offenbar, einen (kleinen) Teil der eigenen Mitgliedschaft ruhig zu stellen und öffentlich den schwarzen Peter den LINKEN zuzuschieben. Die Befürworter einer großen Koalition haben sich in der SPD durchgesetzt. Die Grünen haben immer erklärt, auch zur Koalition mit der CDU bereit zu stehen. Der schwarze Peter heißt aber in Wirklichkeit Jürgen Rüttgers und ist der lachende Vierte. Nach einem offenbar nur vorgegaukelten Lagerwahlkampf sollen die käuflichen Politiker von der CDU nun Partner der SPD werden.
Der Traum von gebührenfreier Bildung, von längerem gemeinsamem Lernen, von der Entmachtung der Energieriesen zugunsten von kommunaler bezahlbarer Energieversorgung ist in weite Ferne gerückt.
SPD und Grünen behaupten, die Sondierungsgespräche seien an dem ungeklärten Verhältnis zu Demokratie und DDR gescheitert. Das entspricht jedoch nicht der Wahrheit. DIE LINKE hat in dem Sondierungsgespräch ohne wenn und aber deutlich gemacht, dass die DDR für sie kein demokratischer Rechtsstaat, sondern eine Diktatur war. SPD und Grüne wollen mit ihrer Lüge davon ablenken, dass sie gar nicht bereit waren, mit der LINKEN in ernsthafte Gespräche über einen Richtungswechsel für NRW einzutreten. Offensichtlich wollen SPD und Grüne landespolitisch dort weitermachen, wo sie 2005 aufgehört haben: Die Politik der von 1995 bis 2005 amtierenden SPD-Grünen Landesregierung war neoliberal geprägt, gegen die ArbeitnehmerInnen, SchülerInnen und Studierenden in NRW gerichtet und diente in vielen Bereichen für Schwarz-Gelb als "Einfallstor".
In dem Sondierungsgespräch ließen SPD und Grüne entgegen ihren Programmen erkennen, dass sie die WestLB privatisieren wollen. Zudem haben sie beharrlich die Bereitschaft der Linken eingefordert, bis zu 8.700 Stellen im Landesdienst zu streichen, obwohl sie selbst insbesondere für den Bildungsbereich noch im Wahlkampf den deutlichen Ausbau von Stellen versprochen haben. Hier wird klar, dass die Wahlversprechen von SPD und Grüne nichts als heiße Luft waren.
Weiterhin bezeichneten SPD und Grüne das basisdemokratische Politikverständnis der Linken als Hinderungsgrund, das sie wiederum als „unzuverlässig“ diffamierten. Sie wollten die Zusage, dass DIE LINKE jederzeit die Garantie für deren Gremien und Mitglieder abgeben, einem Regierungshandeln nicht öffentlich zu widersprechen und keine Kritik zu üben. Da stellt sich die Frage, welche Partei tatsächlich ein ungeklärtes Verhältnis zur Demokratie hat. DIE LINKE ist es jedenfalls nicht.
Trotz dieses herben Rückschlages für die Wählerinnen und Wähler in NRW, wird DIE LINKE für einen Politikwechsel kämpfen. Sei es parlamentarisch oder außerparlamentarisch. Wir von der Linksjugend - Paderborn werden an der Seite der Linken, sowie anderer Organisationen und Gewerkschaften für den Politikwechseln in NRW streiten!
Wie nun bekannt geworden ist, möchte die Stadt Bad Lippspringe das Jugendzentrum „Step in“ in der Bahnhofstraße schließen, um es in einen Kindergarten für das DRK umzubauen.
Zunächst einmal begrüßen wir, die Linksjugend Paderborn, weitere Kindergärten in der Badestadt. Schließlich sind Kinder unsere Zukunft und müssen daher auch ein optimales Umfeld haben. Allerdings kritisieren wir scharf die Stadt Bad Lippspringe für die weiteren Pläne des „Step in“. Dieses soll nämlich in die Räumlichkeiten des ehemaligen „Haus Hartmann“ ziehen. Damit würde etwa die Hälfte des, jetzt zur Verfügung stehenden, Platzes wegfallen. Das hätte wiederum negative Auswirkungen auf die wichtige Arbeit des Jugendzentrums und natürlich auf die Jugendlichen vor Ort.
Muss erst wieder etwas passieren, damit es heißt: „Wir brauchen wieder ein vernünftiges Jugendzentrum in Bad Lippspringe.“?
Lasst der Jugend in Bad Lippspringe ihr „Step in“ so, wie es ist und behindert nicht die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei ihrer wichtigen Aufgabe, der Betreuung und Unterstützung der Jugendlichen vor Ort.
Als Alternative für diesen geplanten Weg, schließen wir uns Dieter Bursch (DIE LINKE), Ratsherr im Stadtrat Bad Lippspringe, an. Dieter Bursch: „Da das MZG wahrscheinlich einen Betriebskindergarten im Auguste-Viktoria-Stift aufbauen möchte, wäre dort noch genügend Platz für den Kindergarten des DRK. Somit wäre es unnötig, das Jugendzentrum in der Bahnhofstraße zu schließen.“
Schön, dass Du den Weg auf unsere neue Internetpräsenz gefunden hast.
In den nächsten Tagen werden hier aktuelle Themen und Informationen eingestellt.
In der Zwischenzeit schaut doch einfach mal bei www.dielinke-paderborn.de vorbei.
Mit solidarischen Grüßen
Eure Linksjugend Paderborn
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